| Mit dem 11.10.2011 steht das Service Release 0 zur
Datensatzspezifikation für das kommende Verfahrensjahr 2012 bereit.
Diese wird zum 01.01.2012 in Kraft treten. Die Datensatzspezifikation
2012 samt evtl. nachfolgender Service Releases und alle weiteren diesbezüglichen
Informationen sind auf dieser Seite verfügbar.
Die Version für 2012 weist einige Änderungen
gegenüber 2011 auf. Die wesentlichen Ände¬rungen resultieren daraus,
dass ab 2012 ein weiterer Teildatensatz enthalten ist, in dem Informationen
zu Patientenname und Adresse erfasst werden. Diese sind für den
Zweck einer
Nachbefragung drei Monate nach Ereignis erforderlich. geworden. Pflicht
des Krankenhauses ist es, die/den Pat. bzw. ihre/seine Angehörigen
mittels des von der Geschäftsstelle zu Verfügung gestellten Aufklärungsbogens über
die geplante Nachbefragung zu informieren. Wenn der/die Pat. nach Aufklärung
der Weitergabe seiner persönlichen Daten widerspricht, ist dies zum
einen schriftlich auf dem Vordruck zu dokumentieren (verbleibt für etwaige
Kontrollen beim Krankenhaus).
Mit dem 10.12.2010 steht das Service Release 1 zur
Datensatzspezifikation für das kommende Verfahrensjahr 2011 bereit.
Diese wird zum 01.01.2011 in Kraft treten. Die Datensatzspezifikation
2011 samt evtl. nachfolgender Service Releases und alle weiteren diesbezüglichen
Informationen sind auf dieser Seite verfügbar.
Die Version für 2011 weist einige wesentliche Änderungen
gegenüber 2010 auf. Durch die Einbeziehung eines edv-technischen Auslösers
(QS-Filter) ist die Schaffung eines Minimaldatensatzes erfoderlich
geworden. Dies wurde zum Anlass genommen, bei der deshalb zwingend
notwendigen Umstellung der Bogenstruktur eine deutliche Verschlankung
einzubeziehen.
Zum 01.01.2008 ist die Version 2008 der
Datensatzspezifikation in Kraft getreten. Wesentlichster Unterschied
zu 2007 ist der, dass keine
Patientennamen und Adressdaten mehr erfasst werden, da das Nachbefragungsprojekt
zum 31.12.2007 endet. Die Datensatzspezifikation
2008 samt
evtl. nachfolgender Service Releases und alle weiteren diesbezüglichen
Informationen sind
auf dieser Seite verfügbar.
Die Abgabefrist für die Halbjahresauswertung endet am 31. Juli des
jeweiligen Verfahrensjahres. Einzubeziehen sind alle Patienten, die ab dem
1. Januar eines Verfahrensjahres aufgenommen und bis zum 30. Juni.
dieses Verfahrensjahres entlassen wurden.
Die Abgabefrist für das gesamte Verfahrensjahr wurde an die bundesweite
QS angeglichen und endet am 28. Februar
des Folgejahres. Einzubeziehen sind alle Patienten, die im
Verfahrensjahr aufgenommen und bis zum
31.01. des Folgejahres entlassen wurden.
Zum 01.01.2007 ist das
Landesprojekt auf eine vollektronische Datenlieferung und eine
neue Datensatzversion umgestellt worden. Das Verfahren ist aber nicht
in den QS-Filter und die Sollstatistik einbezogen.
Die entsprechende Datensatzspezifikation samt
der nachfolgenden Service Releases und weitere Informationen sind
auf dieser Seite verfügbar.
Für Krankenhäuser, die nur wenige Fälle zu übermitteln
haben oder die keine umfassende Software einsetzen, wird als Minimallösung
von der Fa. quant eine elektronische Erfassungsmaske auf PDF-Basis (mit
AcrobatReader) angeboten.
Um den Umstieg in der Erfassung
zu vereinfachen, gilt die Dokumentationspflicht nach der Spezifikation
2007 erst
für
Patienten, die ab 01.01.2007 aufgenommen werden. Die Dokumentation
von Patienten, die 2006 aufgenommen werden, endet mit den Patienten,
die bis
zum 31.12.2006 entlassen werden. Die Überlieger (Patienten, die
2006 aufgenommen und 2007 entlassen werden) sind daher gar nicht
zu dokumentieren. Wie 2006 gilt auch für 2007, dass keine Sanktionierung
der Nichtteilnahme erfolgen wird.
Details s.
unten auf dieser Seite.
Ab dem 01.01.2011 existiert eine Integration der Auslösebedingungen
für das Landesprojekt in den bundesweiten QS-Filter (AQUA-Institut).
Seit dem 01.01.2007 gilt eine Verpflichtung zur Lieferung der Daten in
elektronischer Form.
Zum 01.01.2006 ist das
Landesprojekt von freiwilliger in verpflichtende Teilnahme umgewandelt
worden.
Eine Sanktionierung der Nichtteilnahme wird im Jahr 2006
nicht
erfolgen.
Vom 01.01.2003 bis zum 31.12.2006 ist die Datenerfassung
mit dem Erfassungsbogen (Version 2003.01)
in Papierform erfolgt.
Verfahren
Das Projekt zielt auf die Dokumentation der frischen
Schlaganfall- bzw. TIA-Patienten. Daher ist das Abgrenzungskriterium
für die Erstellung einer Dokumentation zum einen eine Anzahl
von Diagnosen (ICD-Schlüssel) und zum anderen der Zeitpunkt des Ereignisses.
Detailliert erfasst werden nur die Fälle,
deren Ereignis bis zu 7 Tagen vor Aufnahme ins Krankenhaus
stattfand und soweit sie in nicht-operativen Abteilungen
(i.a. Innere Medizin, Neurologie) behandelt werden. Seit
2010 sind auch Ereignisse , die während einer stationären
Behandlung eingetreten sind eingeschlossen, sofern sie zu einer Verlegung
in die vorgenannten nicht-operativen Abteilungen geführt haben.
2010 wurde zusätzliche Informationen zu geplanten bzw. durchgeführten
Operationen/Interventionen in die Dokumenttaion integriert.
Von
2006 bis 2009 wurden nur Fälle erfasst
, die das akute Ereignis außerhalb eines Krankenhauses
erlitten haben.
Die Datenerfassung ist, für die Jahre 2001 bis 2006 einschließlich,
nicht an EDV gebunden gewesen, sondern erfolgte mittels
eines Papierbogens. Hier wurde im Durchschreibeverfahren
eine vierfache Dokumentation vorgenommen. Blatt 1 war
(versehen mit den Adressangaben
des Patienten auf der Rückseite
oder dem Vermerk "Widerspruchserklärung abgegeben" /
s. dazu Follow up) in monatlichem Rhythmus
an die Geschäftsstelle Qualitätssicherung zu
schicken, die anderen Blätter dienten der internen Archivierung
in der Krankenakte bzw. zentral in der behandelnden Abteilung/Klinik.
Die Datenabgabe erfolgte seit 01.07.2005 wegen des neuen
Projektes (Follow up) anders als zuvor
an die Geschäftsstelle Qualitätssicherung, die dann die Trennung
von Adressdaten und medizinischen (wie bisher anonymisierten)
Daten gewährleistete und an die mit der Datenerfassung und -auswertung
beauftragte Stelle weiterleitete.
Mit der Umstellung auf
die elektronische Datenübermittlung ab dem 01.01.2007
ist die Fa. BQS GmbH Hamburg (vormals: quant / Wendenstr. 309,
20537 Hamburg) primärer
Adressat der Datenlieferung.
Die teilnehmenden Kliniken erhalten eine Halbjahresauswertung
auf der Basis aller Dokumentationen, der bis zum 30.06.
eines Jahres entlassenen Fälle (Datenabgabeschluss
bis zum 31.07. eines jeden Jahres) und eine Jahresauswertung
(Datenabgabeschluss: 28.02. des Folgejahres) unter
Einbeziehung aller Patienten eines Jahres (Entlassdatum
vom 01.01. des Verfahrensjahres bis 31.01. des Folgejahres).
Diese Auswertungen zeigen eine vergleichende Gegenüberstellung
der Ergebnisse aller teilnehmenden Krankenhäuser zu verschiedenen erfassten
Informationen. Jede teilnehmende Klinik erhält eine eigene Auswertung
(seit 2005 via Download aus dem geschützten Zugriffsbereich
unseres Servers), in der die eigenen Ergebnisse erkennbar,
die Ergebnisse der übrigen
Teilnehmer jedoch in der Grafik anonym dargestellt
sind. Zahlenmäßig
werden zum Vergleich nur die jeweiligen Ergebnisse auf Landesebene (mit Minima,
Maxima, Median, usw.) ausgewiesen.
Für neu an der Qualitätssicherung teilnehmende Krankenhäuser bzw. Abteilungen
ist eine Anmeldung mittels eines Vordrucks erforderlich.
Diesen erhalten Sie entweder nach telefonischer Kontaktaufnahme
(06131 627080) oder
hier per Download (PDF 14 kB).
Neu ab 01.01.2011
Im Datensatz sind etliche Änderungen vorgenommen worden.
Ein QS-Filter wurde eingeführt und damit zusammen, ein Minimaldatensatz sowie
daraus forlgend eine Überarbeitung der Bogenstrukturen.
Weggefallen sind Felder für
Zeitpunkt
und Art vorhergehender Eingriffe (und zahlreiche für den Anwender nicht sichtbare
interne Felder).
Neu sind Informationen über eine bei Entlassung veranlasste Rehabilitation und
Schlüsselmodifikationen zu PTA/Stenting bzw. TEA der Art. carotis
int.
Diese Änderungen sind im Hinblick auf die Kongruenz zum Datensatz der ADSR eingeführt
worden.
Zu erfassen sind alle Fälle, die vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011 an
aufgenommen und bis spätestens 31.01.2012 entlassen worden sind.
Neu ab 01.01.2010
Im Datensatz sind etliche Änderungen vorgenommen worden.
Hinzugekommen sind Felder für den Ort des akuten Ereignisses sowie Zeitpunkt
und
Art vorhergehender Eingriffe und ggf. erfolgte Änderungen in der Sekundär-Prävention.
Geändert wurden einige Schlüssel zu Zeitangaben für die Intervalle
Ereignis-Aufnahme und Aufnahme-Lyse.
Einbezogen sind erstmals auch Pat., die ihr akutes cerebrales Ereignis im Krankenhaus
erleiden.
Zu erfassen sind alle Fälle, die vom 01.01.2010 bis
zum 31.12.2010 an aufgenommen und bis spätestens 31.01.2011 entlassen
worden
sind.
Neu
ab 01.01.2009
Im Datensatz sind kleine Änderungen vorgenommen worden.
Hinzugekommen
ist ein Feld zur Angabe, ob die ICD-10 für das aktuelle cerebrale
Ereignis die
Hauptdiagnose ist oder nicht.
Weggefallen ist eine separate Erfassung
zur Thromboseprophylaxe, die in die Antworten zum Feld der Heparingabe
integriert wurde.
Das Konzept der Erfassung von Komplikationen wurde etwas überarbeitet
mit dem Ziel, die Verständlichkeit zu verbessern.
Einbezogen
sind alle Fälle, die vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009 an
aufgenommen und bis spätestens 31.01.2010 entlassen worden
sind.
Neu ab 01.01.2008
Neuer Datensatz mit nochmaliger Reduzierung von
Items. Keine Aufklärung der Patienten über eine Nachbefragung
mehr nötig, da Patienten, die ab 1.1.2008 aufgenommen
werden nicht mehr angeschrieben werden.
Einbezogen sind alle Fälle,
die vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008 an aufgenommen und bis spätestens
31.01.2009 entlassen worden sind.
Neu ab 01.01.2007
Neuer Datensatz mit reduzierter Anzahl von Items und
Pflicht zur Datenübermittlung in elektronischer Form, jetzt an
die Fa. quant in Hamburg, die im Auftrag der Geschäftsstelle
die Entgegennahme der Datensätze und deren Überprüfung
auf Fehler durchführt.
Einbezogen sind alle Fälle, die vom 01.01.2007
bis zum 31.12.2007 an aufgenommen und bis spätestens
31.01.2008 entlassen worden sind. (Überlieger vom
Jahr 2006 fallen aus der Erhebung heraus)
Neu ab 01.01.2006
Dokumentationspflicht für alle Krankenhäuser, die Schlaganfallpatienten
behandeln. (ausgenommen sind operativ tätige Abteilungen)
Neu ab 01.07.2005
Durch die Einführung der Vorbereitung des Nachbefragungs-Projektes
(Follow up) sind die erfassten Daten nun an die Geschäftsstelle
Qualitätssicherung (SQMed GmbH, Wilh.-Theodor-Römheld-Str. 34, 55130
Mainz) zu verschicken.
Neu ab 2003
Gegenüber dem bis zum 31.12.2002 geübten Verfahren ist es durch Anpassung des Erfassungsbogens zu einigen Änderungen
gekommen. Neben mehr solchen redaktioneller Art bzw.
des Layouts sind zu nennen:
- Erfassung des neurologischen Befundes mit der NIHSS an Stelle der ESS
- zusätzliche Erfassung des Zeitintervalles zwischen Ereignis und CT/MRT-Diagnostik
- Aufnahme einer Möglichkeit für die Angabe von -Dissektion-
- Unterscheidung der Gefäßgebiete der A. cerebri anterior und A. cerebri media
- Differenzierung der Sekundärprophylaxemaßnahmen PTA und TEA in -geplant- und -durchgeführt-
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